Entspannung und Achtsamkeit

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Entspannung und Achtsamkeit

Stress reduzieren, Ängste abbauen, Blockaden lösen: Entspannung und Achtsamkeit in der Tagesklinik Westend

Die Fähigkeit zu Entspannung und Achtsamkeit beeinflusst wesentlich, ob und wie Sie dem alltäglichen Stress gewachsen sind. Dies gilt für Stress aus Beruf oder Studium ebenso wie für Stressfaktoren, die im Zusammenhang mit psychosomatischen Erkrankungen oder im privaten Alltag auftreten.

Anspannung als Symptom von Stress und Überforderung manifestiert sich merklich auf der körperlichen Ebene. Kopf-, Rücken und Nackenschmerzen, aber auch dauernde Müdigkeit und Nervosität sowie nächtliches Zähneknirschen sind typische Anzeichen dafür. In der Tagesklinik Westend vermitteln wir Ihnen hilfreiche Übungen, mit denen Sie schon den ersten Anzeichen von Anspannung entgegenwirken.

Ständige nervöse Anspannung nährt sich häufig aus dem Gefühl, nicht genug getan oder nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt zu haben. Das heute vielfach geforderte Multitasking führt dazu, dass wir ständig geschäftig herumwirbeln, ohne auf unsere Handlungen zu achten. Dem lässt sich durch Achtsamkeit begegnen. Achtsamkeit bedeutet, dass wir die Aufmerksamkeit bewusst auf unser Handeln, aber auch auf unsere Gedanken und Gefühle lenken.

Achtsamkeit und Entspannung bedingen und fördern einander. Entspannung dient der Entlastung und Erholung von körperlichen Verspannungen. Achtsamkeit schafft die geistig-seelische Voraussetzung (Mindfulness), um ein zukünftiges „Verkrampfen“ oder Festhalten an negativen körperlichen und geistigen Zuständen zu verhindern.

Praktiken der Entspannung erlernen in der Tagesklinik Westend

Entspannen bedeutet, zur Ruhe kommen, loslassen, jeden Muskel lockern und tiefer durchatmen. Um sich im Alltag zu entspannen, reichen zumeist schon wenige Minuten des bewussten Innehaltens aus. Lediglich bei verfestigten Symptomen oder wenn die Anspannung bereits chronische Ausmaße angenommen hat, ist es erforderlich, durch ausgedehntere Maßnahmen wie Massagen oder Akkupunktur zu intervenieren.

Ein wichtiges Verfahren, das es Ihnen erlaubt, sich rasch und zuverlässig zu entspannen, ist die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson. Es handelt sich um ein einfach zu erlernendes, alltagstaugliches Entspannungsverfahren, das sich positiv auf das zentrale Nervensystem und auf Ihr gesamtes Wohlbefinden auswirkt.

Neben der progressiven Muskelentspannung tragen weitere Übungen dazu bei, Entspannung und Achtsamkeit zu erlernen. Diese reichen vom autogenen Training bis hin zu sporttherapeutischen Verfahren, die Sie während Ihres Aufenthaltes oder einer Therapie in der Tagesklinik Westend kennen und schätzen lernen werden.

Die progressive Muskelrelaxation (nach Jacobson) ist ein einfach zu erlernendes Entspannungsverfahren, das Sie aktiv im Alltag einsetzen können.

Es dient der:

  • Verringerung von Angst, Anspannung und Schmerzwahrnehmung
  • Verbesserung der Erholungsfähigkeit, Schlaffähigkeit, Durchblutung, Muskelleistung, Lernfähigkeit und Gedächtnisleistung.

Eine Stufe vorher setzt die Achtsamkeit an. Menschen, die mit sich und anderen achtsam umgehen, können die eigenen Gefühle besser verstehen. Achtsamkeit bedeutet Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen und unangenehme Gefühlszustände bewusst zu akzeptieren.

Neben der progressiven Muskelentspannung tragen weitere Übungen dazu bei, Entspannung und Achtsamkeit zu erlernen. Diese reichen vom autogenen Training bis hin zu sporttherapeutischen Verfahren, die Sie während Ihres Aufenthaltes oder einer Therapie in der Tagesklinik Westend kennen und schätzen lernen werden.

Ängste und Blockaden aufspüren und überwinden durch Achtsamkeit

Verspannungen überwinden ist eine Methode des Umgangs mit Stress und den daraus resultierenden Ängsten und Blockaden. Damit haben Sie den ersten Schritt gesetzt, um sich aus der Spirale von psychosomatischer Erkrankung, Symptombildung und Verstärkung zu befreien.

Durch die Einübung von Achtsamkeit, wie wir Sie an der Tagesklinik Westend ebenfalls in einfachen und leicht nachzuvollziehenden Übungen trainieren, gehen Sie einen Schritt weiter. Sie lernen, sich und ihre körperlichen und emotionalen Reaktionen besser zu verstehen. Und sie übernehmen Verantwortung für Ihre Gefühle – auch für die unangenehmen. Was sich ändern lässt, ändern Sie. Was sich nicht ändern lässt, lernen Sie zu akzeptieren, ohne sich davon vollständig bestimmen zu lassen.

Typische Achtsamkeitsübungen stammen zumeist aus überlieferten asiatischen Traditionen. Hatha-Yoga, Tai-Chi, aber auch der Zen-Buddhismus liefern eine Fülle von einfachen Übungen. An der Tagesklinik Westend erlernen Sie Achtsamkeits-Praktiken, mit denen Sie im Alltag selbstbestimmt arbeiten können.

Ziel ist es, Stress nicht nur im Nachgang aufzulösen, sondern proaktiv zu verhindern. Wissenschaftlich bewiesen ist zudem, dass Achtsamkeitsübungen sich entspannend sowie angstreduzierend auswirken, weshalb dem Verfahren insbesondere in der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen große Bedeutung zukommt.

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